Uhrentypen

  1. Großuhren - Hochpräzise mechanische Uhren

    Der Grund, warum Armbanduhren bevorzugt und Großuhren etwas belächelt ist, dass man letztere nicht mit sich herumtragen und herzeigen kann. Großuhren finden Ihren Platz im Wohnbereich und werden nicht von allzuvielen Herstellern angeboten. Jedoch: Großuhren waren einmal - und das ist noch gar nicht so lang her - die Zeitreferenz, wenn es um Präzision ging.

    Das liegt an der zugrundliegenden Technik: Die Zugfeder einer Armbanduhr ist voll aufgezogen sehr hoch und lässt mit steigender Entspannung mehr und mehr nach, was den Gang der Uhr ändert. Das Gewicht einer Pendeluhr sorgt jedoch dafür, dass das Uhrwerk das Pendel immer mit der gleichen Kraft antreibt.

    Die Schwingungsdauer eines Pendels ist abhängig von zwei Dingen: Einmal von seiner Länge und andererseits von der Erdbeschleunigung. Die Erdbeschleunigung zeigt je nach Ort auf der Erde Abweichungen auf (Pol oder Äquator, Höhe über dem Meeresspiegel).

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  2. Die klassische Drei-Zeiger-Uhr

    Die Grundlage der Uhrmacherkunst ist der Antrieb einer Uhr, das Uhrwerk. Das kann ein Handaufzug- oder Automatikwerk sein, oder auch ein Quarzwerk. Dieses Werk treibt dann lediglich drei Zeiger an: Stunde, Minute und Sekunde. Ergänzt werden kann diese Drei-Zeiger-Uhr durch eine Datumsanzeige in einem separaten Fenster - eine Scheibe, die in diesem Fenster das Datum zeigt. Die Einfacheit dieser Konstruktion ist gleichzeitig die robusteste - denn je weniger bewegliche Teile eine Uhr hat, desto weniger störanfällig ist sie - für die Uhr gilt das gleiche wie für viele andere technische Konstruktionen auch.

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  3. Uhrentypen: Der Chronograph

    Chronographen heissen übersetzt "Zeitschreiber", es lassen sich Zeitabstände messen. Technisch aufwendiger als eine Drei-Zeiger-Uhr ist er besonders bei Männern sehr beliebt, es gibt jedoch auch Marken wie zum Beispiel Michael Kors, die Chronographen für Damen im Angebot haben.

    Der Motor eines Chronographen ist dabei ein Standard Automatik- oder auch Quarzwerk. Die Spezialfunktionen für die detaillierte Zeitmessung sind jedoch von der normalen Zeitanzeige unterschieden. Die technische Ausführung erfolgt in der Regel, indem ein "Chronographen-Modul" mit einem Standard-Serien-Uhrwerk verbunden wird, was kein qualitativer Unterschied zu einem integrierten Chronographen-Mechanismus darstellt.

    Die Zeitmessung wird durch Drücker am Uhrengehäuse in Gang gesetzt und angehalten. Ein Chronograph zeigt dabei Sekunden, Minuten und Stunden an. In der Regel wird für die Sekundenanzeige der große Zeiger auf der Mittelachse, während

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